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Mogli - Kein Jahr auf Madeira

Was sollen wir schreiben?

Wir wissen es nicht!

Lest, was Lucia schreibt:

der Tag danach: Nur Leere....

Unser Mogli durfte nicht einmal 1 Jahr alt werden. Wir haben ihm versprochen, alles zu tun was uns möglich ist, ihn zu beschützen - wir haben es nicht geschafft. Woran er letztendlich gestorben ist, ich weiß es nicht. Lungeninfektion, Magen-Darminfektion, Magenbluten............ um 7h morgens hat er nach Sauerstoffzufuhr, Herzmassage und 2h Kampf einfach aufgehört zu atmen und sein Herz blieb stehen. Ute, die ihn am Besten kannte und ohne deren Hilfe Mogli schon lange nicht mehr am Leben gewesen wäre, glaubt dass es ein Lungenödem gewesen ist und auch sein Herz sehr schwach war.

Mogli war eine besondere Aufgabe. Er war nie ganz gesund, konnte anfangs kaum laufen, hatte ständig diese schlimmen Epilepsie-Anfälle, konnte kaum sehen. Wir hatten große Sorgen um ihn, bis zum letzten Tag konnte er nicht alleine essen, musste gefüttert werden und hat unser Leben auf den Kopf gestellt. Der ganze Tages und Nacht- Ablauf war nur auf ihn ausgerichtet. Großer Kummer um Mogli - aber da war auch viel Glück, viel Freude und viel Lachen! Wenn er vor dem Lautsprecher stand und seine absolute Lieblings-CD von Tim Bendzko "Am seidenen Faden" hörte, wenn er mich um 4h nachts wieder aus dem Bett geholt hat, nur um dem Vogelgezwitscher draußen zu lauschen, wenn er wie ein Pony rumhoppelte, zurück im Wohnzimmer um den Tisch sauste, sicher in seinem Zuhause. Da war er so glücklich! Mogli, Mogli Mogli: Essen - jeden Abend von Vasco gerufen wird es nicht mehr geben.

Es scheint, als hätte er das Glück, das Lachen, die Freude und die Musik mitgenommen als er gegangen ist.

Wir werden ihn heute begraben, gestern haben wir es nicht geschafft. Die Insel ist ein Grau - kein Sonnenstrahl.

" Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind."

 

Mogli

* im Juni 2014
28. Mai 2015

Es dreht sich alles nicht im Kreis,
das ist nur
der Wind,
der dich in den Wahnsinn treibt,
dich aufreibt, wie ein Sandkorn
in den Fängen der Zeit.

Tim Bendzko - Am seidenen Faden

Tim Bendzlo - Am seidenen Faden

106642 3d glossy orange orb icon symbols shapes thought bubble ps Unsere "mobilen" Leserinnen und Leser
klicken bitte auf das Wiedergabe-Symbol.

Eine viel zu kurze, aber doch so lange Geschichte. Lest, wie es geschah:

Mogli - Der Kämpfer

Uns freut es sehr zu lesen, was Lucia schreibt:

Jetzt ist der Kleine schon ca. 3 Monate alt! Und er lebt!!!!! Er hat sich so gut entwickelt und wiegt zwischenzeitlich 3.600 gr. Seit 10 Tagen hatte er auch keinen Anfall mehr, was einfach wunderbar ist. Eine Sorge bleibt jedoch, dass er immer noch nicht gut sieht. Wir dachten und hofften, dass sich seine Sehkraft mit der Zeit verbessert, aber er sieht nur schattenhaft. Dafür hört er besser als jeder erwachsene 4-Beiner und hört auf jedes Rufen - er ist unglaublich! Mittlerweile ist nichts mehr sicher vor ihm. Neueste Lieblingsbeschäftigung ist, die CD-Ständer auf/auszuräumen, die schrecklichen Sofas anzuknabbern und vor allem meine Bande abzunerven! Er genießt noch Welpenschutz und darf sich sehr viel erlauben, aber ab und zu sind meine Hunde tierisch genervt von dem kleinen Wiesel, das neugierig die Welt erobert! Es sieht gut aus für Mogli!
 

Hier geht es zur Vorgeschichte, die nicht immer Gutes erhoffen lies.

Melden macht frei...

und belastet den Vorgesetzten.

So steht es ebenso sinnlos wie Schwarz auf Weiß geschrieben in der Vorgesetztenverordnung der Bundeswehr.

Obgleich sinnlos, so scheinen sich dennoch viele Mitmenschen an diese Vorgehensweise zu halten. Sie sehen einen Missstand, melden ihn Vamos lá - und das war es dann auch.

Obwohl unser Verein erst knapp fünf Monate alt ist, kam dies nun schon häufiger vor. Touristen auf Madeira sehen ein Tier in Not und meinen, durch eine einfache Nachricht an uns jegliche Verantwortung veräußern zu können. Schließlich hat man ja schon alleine durch Übermittlung der Nachricht geholfen und darüber hinaus fliegt man ja demnächst wieder nach Hause und kann aus der Ferne sowieso nichts tun. Da gibt es ja einen Verein. Der soll sich darum kümmern. Der schwimmt bestimmt im Geld und hat hunderte von Helfern.

Dazu zwei Zitate:

 

Wir sind nicht nur für das verantwortlich, was wir tun,
sondern auch für das, was wir nicht tun.

Molière

 

Die beste Stelle, eine helfende Hand zu finden,
ist am Ende des eigenen Arms.

Unbekannter Verfasser

 

Glücklicherweise gab es in den vergangenen Monaten auch andere Beispiel, wie man an Sam und an Belinha und Rodolfa sieht. Dieses Verhalten ist ausdrücklich zur Nachahmung empfohlen. Denn nur dieses Verhalten hilft nachhaltig. Allen. Allen Not leidenden Tieren Madeiras und allen Tierschützern Madeiras. Und auch den Helfern. Denn es gibt ihnen zurecht das Gefühl, geholfen zu haben. Sie müssen sich dieses Gefühl nicht nur einreden.

Aber es gibt eben auch die Fälle, in denen auf eine Nachricht über die Notlage eines Tieres trotz der Beteuerung, auch selbst helfen zu wollen - Totenstille folgt.

Mehr möchten wir im speziellen Sachverhalt, der uns dazu bewog, diesen Beitrag hier zu schreiben,  nicht schreiben. Denn wir wollen diesen unerfreulichen Umstand nicht über Gebühr mit Worten aufwerten. Wir widmen uns lieber dem Hund, um den es hier geht und der unsere und derzeit insbesondere Lucias Hilfe braucht. Rund um die Uhr. Wenn möglich pausenlos.

Mogli

Wir erzählen Moglis Geschichte ab seiner Ankunft in der Tierklinik. Genauer gesagt: Wir lassen Lucia seine Geschichte erzählen.

Seit 14.07.2014 kämpfte unser "Findelkind" Mogli in der Tierklinik Vetmedis, wo er von Dra.Cristina betreut wurde, um sein Leben. Es stand sehr schlimm um ihn, wir mussten jeden Tag damit rechnen, dass er es nicht schafft. Die Epilepsie-Anfälle haben ihn sehr viel Kraft gekostet. Durch eine spezielle Therapie ging es ihm in den letzten beidenTagen aber endlich so gut, dass ich ihn heute zu mir holen konnte. Danke Ute für deine Hilfe! Wir werden nicht aufgeben um Mogli zu kämpfen!   

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15. August 2014: Neues von MOGLI-Baby!

Morgen sind es 14 Tage, dass Mogli die Klinik verlassen durfte. Und er hat sich prächtig entwickelt! Die Epilepsie-Anfälle treten zwar immer noch ganz plötzlich auf, aber seltener und weniger heftig. Was schon ein großer Fortschritt ist. Mogli besitzt eine Lebensfreude - unglaublich! Wenn er wie ein Soldat im Stechschritt durchs Wohnzimmer marschiert, mit erhobenem Köpfchen oder ohne dass jemand gesagt hätte " ....lauf Forrest " rennt und rennt und rennt......., als wolle er alles nachholen, was er in 3 Wochen Klinik versäumt hat Dann, wenn er zufrieden in seiner Box liegt und mit seinem Schmusetuch spielt, es über das Köpfchen deckt, nur um es wieder mit Freude runterzuzerren - merkt man nicht, dass Mogli immer noch ein krankes Welpchen ist. Aber - jeden Tag wächst die Hoffnung, dass er es schafft! 

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24. August 2014: MOGLI ist auf dem Weg der Besserung!

Als er vor 3 Wochen aus der Klinik kam, wog der kleine Mann gerade mal 800 Gramm. Er hat gut zugenommen, wiegt jetzt schon 2.156 Gramm und ist mächtig gewachsen. Die Lebensfreude, die er ausstrahlt ist ansteckend. Ein Energiebündel - einfach schön mit anzusehen! Er braucht noch Zeit - wir können nicht mit Gewissheit sagen, dass er es schon geschafft hat, aber: Jeder Tag zählt!


Aus den Schilderungen erkennt ihr erkennt, dass es noch viel zu früh ist um zu entscheiden, ab wann wir ein Zuhause für Mogli suchen können. Das hängt in erster Linie von seinem Gesundheitszustand ab.

Drückt bitte die Daumen, wir berichten weiter... 

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Bild des Monats mediamanager

Ich zitiere eine Freundin:
"Nun gehört uns ein
kleines Stück Madeira."
Wie wahr und wie schön!

icon-text-blockquote Zitat des Monats

Was wäre
das Leben,
hätten wir nicht den Mut,
etwas zu riskieren?

gogh vincent willem vanVincent van Gogh

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