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Lola - rennt nicht mehr

* nicht bekannt (geschätzt 2005)
kreuz 6. April 2016

Als wir Lola 2005 halbtot auf der Landstraße fanden, gaben ihr die Tierärztinnen keine Chance mehr.

Als Lola nicht mehr aus der Narkose der Kastration aufwachen wollte, gaben ihr die Tierärzte keine Chance mehr.

Wir gaben ihr eine Chance. Lola nutzte sie.

Als Ende letzten Jahres ein schweres Nierenleiden bei Lola festgestellt wurde, wussten auch wir, dass nun ihre Zeit mit uns begrenzt sein würde.

Heute endete diese gemeinsame Zeit, denn das Nierenleiden war stärker als Lola,
stärker als die durch den Autounfall verursachten Verletzungen, stärker als die Allergie gegen das Narkosemittel.

Lola rennt nun anderswo.

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Wer sind wir? Woher kommen wir? Wohin gehen wir?
Woher wissen wir, was wir zu wissen glauben?

aus: Lola rennt

Lola - Und sie rannte wieder

Lolas Geschichte beginnt damit, dass wir wieder einmal zu faul zum kochen waren - und damit Lolas Leben gerettet haben.

 

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Wir waren gerade auf der Heimfahrt vom Pizzaimbiss als Lola, auf der Landstraße liegend, im Scheinwerferkegel unseres Autos erschien. Ich schwöre, wir haben sie nicht angefahren. Wir hielten an, stellten fest, dass sie noch lebte, warfen die Pizza in den Kofferraum - und fuhren mit ihr in die Tierklinik.

Dort angekommen war man zunächst ein wenig überrascht

ob so viel Tierliebe. Die diensthabende Ärztin wollte uns die Katze abnehmen und uns nach Hause schicken. Das war uns aber nicht recht. Schließlich hat man Verantwortung, wenn man so ein Tierchen von der Straße "kratzt". Also hieß es "Bleischürze um" und ab zum Röntgenraum.

Es war der Tierärztin nicht möglich, die Katze während des Röntgens zu fixieren. Sie wurde blutig gekratzt. Ich hingegen durfte die Katze halten. Sie bewegte sich nicht. Ich staune heute noch darüber, warum das wohl so war. Intuition? Instinkt?

 

Leider lautete die Diagnose: Beckenbruch, Prellungen, möglicherweise Hirnblutungen. "Wenn sie die Nacht übersteht, dann haben wir gute Chancen", so die Tierärztin. Wir versprachen auch gleich, die Kosten für die Behandlung zu übernehmen.

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Am nächsten morgen angerufen - die Katze lebt. Es geht ihr den Umständen etnsprechend gut. Nach einem weiteren Tag der Beobachtung in der Tierklinik durften wir Lola dann mit nach Hause nehmen. Wir versuchten natürlich den Besitzer der Katze ausfindig zu machen, leider vergeblich.

"Lola" war zu diesem Zeitpunkt ein überaus optimistischer Name. Niemand wusste, ob Lola je wieder richtig laufen, geschweige den rennen würde. Das tat sie zunächst auch vier Wochen lang nicht. Lola lag in Ihrem Körbchen, wir fütterten sie, wir wechselten täglich die Tücher, auf denen sie lag - Lola bewegte sich nicht.

Aber dann tat sie es. Lola rannte wieder - und sie rennt noch heute. Sie ist in der Bande integriert, hat sich ihren Platz erobert. Unter Menschen würde sie vielleicht als behindert gelten. Ihr Gehirn hat sicher etwas Schaden genommen durch ihre Verletzungen. Manchmal wirkt sie wie im "Standby". Das stört sie aber nicht. Und die Bande und uns auch nicht.

Lola rennt!

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