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Mama Milka - Meine Beste

Hier findest Du die Geschichte von Milka, der Mama von Mia, Mika und Mika.

 

 

22. Januar 2016: Milka ist gegangen

 

30. April 2013: Entspannung

Die vielen Übungsstunden und die Geduld haben sich ausgezahlt. Mittlerweile lässt sich Milka überall pelzen, wobei der Futternapf immer noch der favorisierte Platz ist. Sie kommt jetzt sogar zu uns runter ins Erdgeschoss zum frühstücken. Und man darf sie sogar hochheben und auf den Schoß setzen! Alleine traut sie sich das noch nicht, aber wenn man sie draufhebt bleibt sie gerne liegen und lässt sich pelzen, wie ihr auf dem Video sehen könnt.

Dadurch ist sie natürlich viel entspannter und hat auch noch mal gelernt zu spielen und zwar am liebsten mit der Spielangel, da geht sie sogar richtig ab, wo sie doch sonst eher das Modell dickes Kuschelbärchen ist. 

 

milka relaxed Milka 1

 

 

27. Januar 2013: Ein echter Fortschritt, Milka läßt sich pelzen

Nachdem wir ja wirklich schon Monate versuchen, zu Milka Kontakt zu bekommen, läuft sie seit einiger Zeit, sich reibend an allen ihr zur Verfügung stehenden Gegenständen, vor uns her. Und was noch besser ist, sie läßt sich seit ein paar Tagen richtig pelzen. Ist aber nicht so einfach, wie ihr vielleicht denkt. Dazu muss Futter in "ihre" Schüssel auf "ihre" Kommode. Dann springt sie rauf und setzt sich an die Schüssel zum fressen. Dann darf man sie von hinten kraulen, sie darf einen aber nicht sehen, sonst gibts wieder Haue. Dann reicht es auch, wenn sie den Kopf über der Futterschüssel hängen hat und gar nichts frisst. Hauptsache, sie sieht uns dabei nicht. Das ist doch ein echter Fortschritt, findet ihr nicht. Wir bleiben drann.

 

12. Oktober 2012: Positiv denken

Etwas Gutes hatte diese ganze Aktion und die Aufregung.

Unsere Nachbarin spendet die gezahlte Schutzgebühr und die Kastrationskosten für den Tierschutz.

Dafür nochmal einen herzlichen Dank.

8. Oktober 2012: Milka kam, Milka ging

Genauer gesagt:

Milka kam, Milka ging.

Dann kam eine andere Milka - und ging. Und dann ging sie - und kam wieder.

Noch Fragen?

Also gut. Ihr braucht mehr Details.

Die Geschichte von "Milka - Dem Ersten" ist altbekannt.

Und untenstehend ist die Geschichte von "Milka - Der Ersten" bis zum 23. September diesen Jahres beschrieben.

Milka ist eine unglaublich scheue und misstrauische Katze. Obwohl sie bis zum 23. September fünf Monate bei uns lebte, waren wir bis dahin Lichtjahre davon entfernt, sie berühren zu dürfen. Milka ist zwar immer irgendwie da, aber auch irgendwie nicht. Wenn wir uns im Haus aufhalten, sucht sie fast unsere Nähe. Aber diese Nähe darf einen gewissen Sicherheitsabstand nicht unterschreiten.

Ihr könnt Euch vorstellen, dass es "organisatorisch" nicht immer einfach ist, eine solche Katze inmitten einer Hunde- und Katzenbande als Gast zu haben. Aber Milka machte ja auf ihre Art Fortschritte. Kleine Fortschritte.

Und was wir natürlich peinlichst vermeiden mussten war, dass Milka uns entwischt. Menschenscheu wie sie ist, hatten wir die große Angst, dass sie nicht mehr nach Hause finden würde bzw. sich nicht mehr nach Hause trauen würde.

Dies alles haben wir der Adoptantin mit Engelszungen gesagt. Mehrfach. Aber sie war der Meinung, sie sei dieser Aufgabe gewachsen.

Gut. Also hieß es am 3. Oktober - ein Tag mit ein wenig Muse, wenn man das so nennen mag - "Aktion Milka". Viele Tage zuvor schon hatten wir getestet, was wohl Milkas Lieblingsgericht ist. Auch das, wir ihr euch vorstellen könnt, nicht so einfach. Wenn man viele Katzen und Hunde hat, deren Lieblingsgericht jenes Gericht ist. Ziel der Aktion war, dem beliebtesten Gericht am Tag X ein Beruhigungsmittel beigeben zu können. All das war am 3. Oktober bereits erfolgt. Auch an diesem Tag verspeiste Milka ihr Lieblingsgericht - aber natürlich nur zu einem Teil. Sie spürte wohl, dass etwas nicht in Ordnung war. Es reichte aber, um sie im Schlafzimmer einzusperren, um sie dann im Laufe einiger Stunden dazu zu "überreden", sich in eine Katzenbox zu begeben.

Und dann zog sie aus. In unsere Nachbarschaft, nur wenige hundert Meter entfernt von uns. Am Mittwoch, dem 3. Oktober 2012, um 15 Uhr nachmittags. Nach fünf Monaten, in denen wir sie gehütet hatten wie unseren Augapfel.

Am Samstag, dem 6. Oktober 2012, um 9 Uhr vormittags ließ die Adoptantin die Balkontür offenstehen. Um 9 Uhr und eine Sekunde war Milka weg.

Erfahren haben wir das selbstverständlich erst am Samstagabend. Nachdem die "Treibjagd" auf Milka - Man stelle sich eine unglaublich scheue Katze in einer ihr völlig unbekannten Umgebung vor, die von einer ihr kaum bekannten Frau und von Unbekannten gesucht wird. Und man stelle sich vor, dass die Beteiligten dies als sinnvoll erachten. - erfolglos geblieben war. Für die Suchenden offensichtlich völlig überraschend erfolglos.

Hatte ich schon einmal erwähnt, dass moderne Menschen offensichtlich nicht mehr in der Lage sind, zuzuhören? Dass sie geneigt sind, sich selbst zu überschätzen? Keine Ratschläge annehmen? Um sich dann zu wundern, warum etwas schief geht?

Egal. Das half Milka nun auch nicht.

Obwohl wir der festen Überzeugung waren, dass Milka nun verloren war, gingen wir doch in den Nächten von Samstag auf Sonntag und von Sonntag auf Montag leise rufend durch unser Wohngebiet. In der Hoffnung, Milka würde uns hören. Um dann zu wissen, von wo wir sie in ihr "Zuhause" gebracht hatten. Schließlich kannte sich Milka nicht aus. Sie war ja nie im Freien gewesen. Außer auf unserem eingenetzten Balkon. Leise rufend gingen wir also unser Wohngebiet ab. Und dabei versprach ich ihr, dass sie, falls sie zu uns zurück fände, nie mehr in eine Box gepackt und zu Menschen gebracht werden würde, die sich ihrer Verantwortung nicht umfänglich bewusst sind.

Natürlich konnten wir unsere Katzenklappen nicht dauerhaft öffnen. Wir haben ja noch andere Pflegekatzen ohne Freigang. Und durch geschlossene Katzenklappen konnte Milka ja nicht gehen. Das kennt sie nicht und das hatte sie auch zuvor bei uns im Haus nie versucht. Also ließen wir unsere Garage einen Spalt offen. Ein Raum, den Milka nicht kennt. Aber wir hofften, dass sie vielleicht den Geruch des Hauses wieder erkennen würde.

Am Montagabend saß Milka in unserer Garage. Wir öffneten die Tür zum  Hauswirtschaftsraum und zum Rest des Hauses und Milka begab sich auf Ihren eingenetzten Balkon. Sichtlich am Ende, aber irgendwie doch ein wenig beruhigt, nun wieder in ihrer gewohnten Umgebung zu sein. So einfach war es allerdins dann doch nicht ganz. Nachdem wir sie morgens schon gesehen hatten in der Garage, sie sich aber beim hell werden wieder versteckt hatte, legten wir uns Abends auf die Lauer um zu sehen ob sie noch mal kommt...und sie kam. Dann noch ein wenig treiben, bis sie die richtige Richtung ins Hausinnere hatte und schwupp, war sie auch schon drin.

Wir denken, genauer gesagt hoffen ein wenig, dass diese Umgebung nicht nur gewohnt ist, sondern ihr vielleicht sogar ein wenig gefällt. Sonst wäre sie womöglich nicht zurückgekommen. Durch ein unbekanntes Wohngebiet, vorbei an Menschen, die sie nicht kennt.

Milka kam, ging - ging und kam.

Und bleibt.

 

Was zuvor geschah:  

23. September 2012: Milka ist adoptiert

Aber leider noch nicht zu ihrer neuen Familie umgezogen. Dazu müssen wir sie nämlich erst einmal davon überzeugen, "freiwillig" eine Katzenbox zu betreten. Wovon sie ausdrücklich nicht begeistert ist. Wobei "Begeisterung" für Milka ein eher unbekanntes Wort zu sein scheint.

She is not amused...

 

Congratulations! Neues vom 5. August 2012: Milka ist reserviert!

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hat sich aufopferungsvoll um ihre Kleinen gekümmert. Was sie viel Anstrengung gekostet hat. Auch als ihre Kleinen noch bei uns zu Gast waren, hatte sie in den letzten Tagen beschlossen, dass sie nun groß und alt genug seien. Was sie auch waren. Aber wer wüsste das besser als eine fürsorgliche Katzenmama.

Daher vermisst sie nun ihre Kleinen auch nicht. Uns scheint es fast so, als würde sie es ein wenig genießen, sich von den Strapazen zu erholen. 

Nun, da sie sich im ganzen Bandenhauptquartier frei bewegen kann, hat sie sich schon ihre Lieblingsplätze gesichert. Und sie ist ein wenig "zutraulicher" geworden.

Ob Milka jemals eine "Schmusekatze" wird? Wir wissen es nicht. Was sie aber ist und sicher bleiben wird, das ist eine Charakterkatze. Sie ist präsent. Sie hat uns sozusagen immer im Blick. Sie ist sehr oft in unserer Nähe, obgleich es aussieht, als ob sie diese nicht schätzen würde. Meint sie zumindest...

Milka ist nun auf der Suche nach ihrer eigenen Familie. Sie ist laut Impfpass acht Jahre alt, was aber nur geschätzt ist. Sicher ist, dass sie keine ganz junge Katze mehr ist. Milka ist geimpft und gechipt und sie hat einen EU-Heimtierausweis. Kastriert ist sie noch nicht. Wir wollen die ersten zarten Annäherungsversuche ihrerseits nicht dazu missbrauchen, sie einzufangen, um sie zum Tierarzt zu bringen.

Was noch sehr wichtig ist: Milka hat zwar Menschen nicht uneingeschränkt gerne, aber sie ist mit all unseren Katzen und Hunden sehr verträglich. Das war sie auch schon als sie noch ihre Kitten behütete. Was uns sehr überrascht hat.

Suchst Du eine Chefin für Deine Katzenbande? Oder eine souveräne Katzendame?

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